2000

Mit dem beliebt gewordenen Plauschfischen wurde das Jahr eröffnet.
Die Generalversammlung vom 26. Februar stimmte einer Erhöhung der Aktivmitgliederbeiträge und einer Erhöhung der Vorstandsentschädigungen zu. Zudem sprach man dem Hüttliwirt eine feste jährliche Entschädigung zu. Auflage war, dass das Hüttli von ihm jeden Freitag bewirtet werden muss.
Da nach einem unerwarteten Rücktritt von P. Meier kein Kassier gefunden werden konnte, übernahm Th. Leeger vorläufig diese Aufgabe.
Am 3. öffentliche Fischessen vom 8./9. Juli wurden, zwecks Vergrösserung der Platzkapazität, über dem Schiffsteg und der Schiffsrampe ein Aufbau erstellt. Zudem richtete man hinter dem Hüttli neu eine Bar ein. Das Holz für die Aufbauten wurde von der Fa. Crivelli leihweise zur Verfügung gestellt. Trotz schlechten Wetters besuchten vielen Gästen den Anlass. Es konnte wieder von einem Grosserfolg gesprochen werden. Für das Fischessen wurden 8 Servierportemonaies mit Köcher gekauft.
Die Infrastruktur unseres Vereins hatte wieder einen grossen Sprung nach vorne gemacht. Da die alte Materialhütte teilweise verfallen war und das alte Werkzeug nichts mehr taugte, schaffte man ein neuer Materialcontainer und neues Werkzeug an. Der Schiffsteg vor der Hütte wurde erneuert. In Zollikon mietete der Verein eine Garage und in Küsnacht einen Abstellraum, um das Vereinsmaterial zu lagern. Da ein Baum auf dem Areal hohl und morsch war, musste derselbe gefällt werden. Auf Ersuchen des Präsidenten hin, beteiligte sich die SBB mit Fr. 1’000.-- an den Kosten.
Für alle Bauten auf dem Areal, inklusive Schiffsteg und die Schiffsrampe wurde ein Baugesuch eingereicht und dafür durch die Behörde eine Bewilligung bis 2015 erteilt. Auf dem Notariat Zollikon erfolgte ein Eintrag im Grundbuch. Die Assekuranzversicherung des Hüttlis erhöhte man von Fr. 30’000.-- auf neu Fr. 110’000.--.
Mitgliederbestand 313

2001

Auf der fischereilichen Ebene hatten sämtliche Vereinspräsidenten am Zürichsee, sowie der FKZ die Eingabe betreffend 1)
Netzsperrgebiet, 2) Verlängerung der Schleickzeit mit der Tiefseeschleicke
1. - 15. September, 3) Patent plus (Patent für einen Gast zur Ausübung der Fischerei mit dem vollen Gerätekontingent), 4) die Reduktion der Gesamtnetzfläche auf dem Zürichsee im Kanton Zürich um 40%, unterschrieben. Die Eingabe wurde der Fischereikommission zugestellt.
An der Generalversammlung vom 24. Februar wurde die Namensänderung des Seesportfischerverein der Stadt Zürich auf Seesportfischerverein Zürich und Zollikon vollzogen. W. Schwarz und Th. Leeger gestalteten das Vereinswappen neu. Zudem wurden die Statuten neu verfasst. Alle diese Anträge hiess die Versammlung gut. Da unser Areal auf Zollikonerboden liegt, dürfte diese Neu- orientierung für den Seesportfischerverein Zürich und Zollikon ein politisch wichtiger Schritt für die Zukunft gewesen sein.
Die Generalversammlung hiess die erste Fischerweihnacht gut, welche die Vereinsreisen und die Herbstversammlung mit Absenden ersetzen sollte.
W. Leeger übernahm als Zweitamt das Amt des Vizepräsidenten. Die von W. Schwarz organisierte Weihnachtsfeier konnte am 15. Dezember im Gemeindehaus Zollikon abgehalten werden. In dem von F. Müller und W. Howald schön dekorierten Saal fand das Fest mit Absenden, Samichlausbesuch, Spiele, Musik und Tanz, sowie einem feinen Essen bei den Anwesenden grossen Anklang. Trotz einer Grippewelle nahmen über 100 Personen daran teil.
Mitgliederbestand 315

2002

An der Generalversammlung vom 23. Februar stimmten die Mitglieder dem von A. Schumacher gestellten Antrag zu und ernannten Th. Leeger, für seine grossen Verdienste zum Wohle des Vereins, zum Ehrenpräsidenten.
Als neuer Kassier konnte Th. Jäggi geworben werden. Er wurde auch gewählt. Leider musste auch die zweite Erle wegen fortgeschrittener Fäulnis gefällt werden.
Auf dem Areal wurden die alten Tramschienen von der Rampe entfernt und dieselbe ausplaniert. Für die heutigen schwereren Schiffe musste ein neuer Schiffsrolli angeschafft werden. Die Führungsschienen für den Rolli wurden neu gesetzt und in den See hinaus verlängert. Ein grosses Aquarium für Köderfische, welches durch eine Pumpe mit Seewasser gespiesen wird, konnte aufgestellt werden. Im weiteren hatten wir, die von W. Schwarz entworfene Vereinsfahnen, in zwei Grössen anfertigen lassen. Ein Restaurantbesitzer spendet dem Verein einen grossen Kühlschrank. Für das Fischessen wurde ein Gasgrill angeschafft. Der Hüttlivorbau wurde vorne angehoben und das beschädigte Dach ersetzt.
Dank grossen Bemühungen von unserem Präsidenten, Th. Leeger, konnte am 28. November mit der SBB ein Baurechtsvertrag für 50 Jahre abgeschlossen werden. Für das 5. Fischessen liess man künstlerisch bemalte Hinweistafeln anfertigen, welche an den verschiedenen Zufahrtsstrasse aufgestellt wurden. Wie seit Jahren bereitete U. Lühr und seine Crew die hervorragend schmeckenden Fische zu.
Die Fischerweihnacht mit Apero und Klausbesuch war wieder ein würdiger Ausklang des Jahres. An den von E. Schwarz schön dekorierten Tischen nahmen ca. 150 Personen Platz und verbrachten einen fröhlichen Abend.
Mitgliederbestand 328

2003

Von der Generalversammlung wurde eine Rückstellung von Fr. 35’000.-- für den eventuellen Landkauf und die Sanierung des Bootsplatzes bewilligt.
Als neuer Bootsplatz-Obmann wurde W. Howald gewählt. Gleichzeitig führte er das Amt des Drucksachen-Obmannes weiter.
Für den Hüttlivorbau liess man massgerechte Seitenwände mit Fenstern anfertigen. Für die Aus- und Einwasserung der Boote wurde ein Winde mit stärkerem Motor und Fernbedienung angeschafft.
Als das EWZ bei der Kibag einen Graben aushoben, konnte in Zusammenarbeit mit der Projektführung, von W. Howald und F. Eggler ein Weg gefunden werden, um die Stromzufuhr für das Fischessen an unserer Arealgrenze einzurichten.
Ein WC-Bau mit Klärgrube wurde vom AWEL nicht bewilligt. Eine Projektstudie mit 3 Varianten eines Kanalisationsanschlusses wurde in Auftrag gegeben. Zwei Varianten davon wären auf Fr. 60’000.-- bis Fr. 80’000.-- zu stehen gekommen, was gegenüber einer Grube kostenmässig in keinem Verhältnis stand. Da die Gemeinde
Zollikon ebenfalls unserer Ansicht war, stimmte das AWEL einer Eingabe des WC mit Fäkaliengrube zu. Für die Eingabe beim Bauamt Zollikon sowie die Bauführung, wurde das Projekt an die Fa. Th. Wunderli & Partner AG übergeben.
Da genügend Platz vorhanden war, konnten für das 6. öffentliche Fischessen ein grosses und ein kleineres Grosszelt aufgestellt werden. Die vom beinahe professionellen Bautrupp verrichteten Arbeiten, wie erstellen der Aufbauten, Einrichtung der Küche, der WC- Anlage, usw., verdiente ein besonderes Lob.
Da der Vorstand aus Rücksicht auf die finanzielle Lage des Vereins, von 1996 bis 2003 auf Vorstandsreisen und Vorstandsessen verzichtet hatte, wurde vom 9. - 12. Oktober eine Vorstandsreise an den Millstättersee unternommen.
Mitgliederbestand 329

2004

Im Januar fand das traditionelle Plauschfischen mit grosser Beteiligung statt.
An der Generalversammlung wurde die Jugendgruppe wegen Desinteresse
der Jungfischer aufgehoben.
Da W. Schwarz als Mitorganisator des Fischessens zurück trat, wurden seine Aufgaben für das 7. Fischessen von E.Grob übernommen. Für das Servierpersonal am Fischessen schaffte man weisse Hemden mit dem Vereinswappen an. Für die Zuleitung des Starkstroms wurde für das Fischessen ein neuer Elektroverteilerkasten gekauft, wodurch beachtliche Elektrokosten gespart werden konnten. Dadurch hatte auch unser Bootsplatz dieses Jahr seine Aufwertung bekommen.
Das 7. Fischessen konnte dank der guten Arbeit des Bautrupps, der
organisierenden und mitarbeitenden Vorstandsmitglieder, sowie den Mitglieder welche sich als Helfer betätigten, mit grossem Erfolg durchgeführt werden. Ebenfalls war auch unser altbekannter und bewährter Uwe mit seinen Köchen daran beteiligt.
Für die Vorstandsmitglieder wurden Vereinshemden gekauft. Durch den SFV wurde eine Volksinitiative betreffend Restwassermengen in Flüssen beschlossen. Dies um die bereits bestehende gesetzliche Vorgabe umzusetzen.
Nach zahllosen Sitzungen und Abklärungsarbeiten, sowie Augenscheinen mit Verwaltung und dem Architekten durch Th. Leeger und 10-facher Projekteingabe, konnte darauf gehofft werden, dass die Bewilligung des WC-Baus mit Kanalisationsanschlusses erteilt würde.
Dank der Initiative und den guten Beziehungen zur Liegenschaftenverwaltung der SBB konnte Th. Leeger an der Weihnachtsfeier verkünden, dass das Hüttliareal gekauft werden könnte und dafür die Zusicherung der SBB bestehe.
Mitgliederbestand 316

2005

An der Generalversammlung vom 12. Februar wurde vom Vorstand der Antrag gestellt, unser Vereinsareal zu kaufen. Da sich bei einer vorheriger Umfrage ergeben hatte, dass der Kauf des Grundstückes durch Barspenden, zinslosen und verzinsbaren Darlehen finanziert werden konnte, wurde der Antrag einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls wurde von der Generalversammlung genehmigt, dass das Grundstück durch ein Mitglied verwaltet werden kann.
In Zusammenhang mit dem Landkauf wurde auch der Bau der WC-Anlage mit Kanalisationsan-schluss beantragt. Nach den Ausführungen über die Finanzierung, welche eine Hypotheke von
Fr. 80’000.-- auf 2 Jahre, und die restlichen Kosten aus dem Vereinsvermögen beinhaltete, stimmten 87 Mitglieder dem WC-Bau zu. Der abtretende Aktuar W. Schwarz konnte durch E. Grob ersetzt werden, übernahm jedoch im Vorstand das Amt der Grunstücksverwaltung.
Am 6. April, einem historischen Tag der Vereinsgeschichte des Seesportfischerverein Zürich und Zollikon, konnte auf dem Notariat Riesbach der Kauf des Grundstückes durch Th. Leeger, in Anwesenheit von Frau Barbara Schnüriger, Vertreterin der SBB, W. Schwarz, Vorstandsmitglied, unter Aufsicht des Notariatsassistenten Herr Rüegg unterschriftlich besiegelt werden.
Die WC- Anlage konnte dank intensiver Mitarbeit von R. Sewer und Michael Suter, welche für die sanitären Einrichtungen zuständig waren, sowie durch die Arbeit von R. Hofacker, der mit seinem grossen Effort unentgeltlich die Plattenarbeiten bewerkstelligte, vor dem 8. Fischessen fertig erstellt werden. Besten Dank an die Mitarbeiter.
Zudem konnte die Gemeinde Zollikon von Th. Leeger, mit einer nachhaltigen Argumentation für einen Unkostenbeitrag von Fr. 60’000.-- gewonnen werden, nachdem der Leiter der Liegenschaftenabteilung der Gemeinde Zollikon die Baukostenabrechnung (Kanalisation und WC) geprüft hatte.
Unser Bootsplatz konnte auch diese Jahr durch die von der Bootsplatz-Kommission ausgeführten Arbeiten aufgewertet werden. Von W. Howald und A. Meyer wurden unter dem Bootssteg die Brandmauer erneuert, der Filetiertisch neu aufgebaut und überdeckt. Zudem erstellten sie verschiedene Wasserleitungen und schloss dieselben an. Hinter der Fischerhütte wurden Garderobenschränke aufgestellt und der Raum zwischen Hüttli und Strasse mit einer Wand und einem Dach versehen.
Das 8. Fischessen konnte auf dem neu ausgebauten Platz mit Erfol
durchgeführt werden.
Mit der von E. Grob organisierten Weihnachtsfeier konnte das erfolgreiche Vereinsjahr in gemütlicher Gesellschaft abgeschlossen werden.
Mitgliederbestand 321

2006

An der Generalversammlung vom 11. Februar übergab Walter Howald, nach 10-jähriger Tätigkeit in der Bootsplatz-Kommission, das Amt des Bootsplatz-Obmannes an Arthur <<Turi>> Meyer, wobei er demselben als Stellvertreter weiter zur Verfügung steht.
Für die bevorstehende Einweihung des eigenen Bootsplatzareals wurde ein Organisationskomitee gegründet.
Der neuen Bootsplatz-Obmann gestaltete neben der Bootsrampe einen schönen Platz. Hinter dem Bootshaus wurde der dortigen Platz durch Mauern abgestützt und das Niveau angehoben und ausgeglichen. Der ganze neu errichtete Platz und die Einfahrt zum Areal wurden neu geteert.
Das 9. Fischessen gehört bereits der Vergangenheit an und konnte wieder mit grossem Erfolg abgeschlossen werden, obwohl dass Wetter nicht ganz mitspielte und gleichzeitig die Fussballweltmeisterschaft statt fand.
Für die mitarbeitenden Mitglieder schaffte der Vorstand neue T- Shirts mit Kragen und aufgewobenem Vereinswappen angeschafft. Dieselben wurden den Helfern als Vereinsleibchen und zur Benutzung an zukünftigen Fischessen übergeben. Für die anstehenden Jubiläen wurde ein Jubiläumswein mit spezieller
Etikette geschaffen.
Die Einweihung des erworbenen Bootsplatzes und das Jubiläum für den 30-jährigen Hüttlibestand fand am 19. August auf dem Hüttliareal statt.

2007

Das Fischjahr 2007 bescherte den Petri-Jüngern nur selten Freude, denn in allen Fischarten war der Fang ausserordentlich schwach.

Das Grundstück an der Stadtgrenze Zürich/Zollikon am Zürichsee erfuhr in diesem Vereinsjahr erneut eine starke Aufwertung. So ist «euises Hüsli» mit einem Gasofen sowie modernsten Isolationsfenstern ausgestattet worden. Der Platz unter dem Vorzelt bis hinter das Fischerhüttli wurde eingekiest, sowie der ganze Boden mit Verbundsteinen neu verlegt. Am Zaun zum Bootsplatz Zollikon wurde die Erde ausgehoben, Stellriemen eingemauert und auf der ganzen Länge neu bepflanzt, so dass alle ins Grüne und auf den Zürichsee – und nicht auf die Unordnung schauen dürfen.

Weiter wurde die Aussenküche unseres Vereinshauses neu konzipiert. Sie erhielt neben einer Chromstahl-Kombination inkl. Waschbecken zusätzlich einen Küchenoberbau. Die Bauabteilung der Bootsplatzkommission hat ebenfalls beim mittleren Teil der Uferverbauung mit der Stabilisation der Böschung begonnen.

Nach der Vernehmlassung zur Neufassung der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im Zürichsee und Obersee ist nun das Gesetz mit Wirkung ab 1. Januar 2008 für dieses Konkordatsgewässer in Kraft getreten. Für die Angelfischerei kann das neue Gesetz als echter Fortschritt bezeichnet werden. Einzig das Fischen mit dem Lebendköder wurde im Zürichsee aufgrund des Konkordatsgewässers (Patentzusammenschluss der Kantone SG/SZ/ZH) verboten. Der ganze Vorstand des Fischereiverbandes des Kanton Zürich (FKZ) wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung neu gewählt.

Mitgliederbestand 304

2008

Die Forellen fehlten dieses Jahr durchwegs, der Fang bei den Felchen war gut, der Hecht selten und der Egli schlicht Mangelware.

Auf dem Areal ging die Arbeit weiter, wobei an wöchentlichen Bausitzungen die Arbeiten koordiniert wurden. In diesem Jahr wurde der mittlere Teil der Uferböschung zum See mit dem Steingarten und dem Setzen von Pflanzen vollendet. Ebenso wurden rund um den Platz die Anschlüsse für den neuen Belag fertig gestellt und danach bis auf das Mittelteil alles neu planiert. Dabei wurden die Hülsen für das Festzelt des Fischessens mit einem Lasermessgerät eingemessen und fix gesetzt. Die Tische unter dem Vorzelt sind alle abgeschliffen, repariert und gestrichen worden. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Bootsplatz-Obmann Turi Meier für seinen grossartigen Einsatz und die geleisteten Arbeiten auf dem Vereins-Grundstück.

Am Patentwesen im Kanton Zürich ist ab 2008 nichts mehr auszusetzen. Es ist schlicht als hervorragend zu bezeichnen. Die Vereinsspitze des FKZ hat sich gut eingearbeitet und besitzt das Vertrauen der Mitglieder. Neu nehmen auch die Präsidenten der Fischervereine am Zürich-Obersee an den Sitzungen teil. In der Fischzuchtanstalt Stäfa wird durch den Fischerverein Männedorf-Uetikon-Stäfa mit einem beachtlichen Einsatz die Aufzucht und Brütung der Seeforelle für den Zürichsee vorangetrieben.

Der Abschluss im Jahr bildete traditionell die Fischerweihnacht mit dem Absenden. Dieser Anlass ist, wie das öffentliche Fischessen im Juni, ein tragender Pfeiler in unserem Vereinsleben.

Mitgliederbestand 309

2009

Das Jahr 2009 begann, wie die zehn vorherigen, mit einer schlechten Forelleneröffnung. Die Getupfte erfreute übers ganze Jahr nur wenige Petri-Jünger. Hingegen war es wiederum ein gutes Felchenjahr, der Hecht war etwas aktiver, doch die Barsche ein bisschen launischer und schwieriger zu befischen.

Auf dem Areal wurde der ganze Mittelteil neu geteert und der Abgang zum See mit einer Rinne und Oelabscheider versehen. Das Vereinshaus («Fischerhüttli») wurde renoviert und erhielt eine neue Küche, Kühlanlage für Getränke, eine Garderobe, Boden sowie Bodenheizung, Lüftung, Sitzbänke, Lampen sowie der ganze Elektrokasten wurde neu aufgesetzt. Die provisorischen elektrischen Anlagen auf dem Areal sowie im «Fischerhüttli» wurden ebenfalls neu verlegt und den offizielen baulichen Vorschriften angepasst. Der Schiffsanlegesteg zum Bootshaus wurde renoviert.

In Zusammenarbeit mit der kantonalen Jagd- und Fischereiverwaltung wurde der Nebelbach elektrisch abgefischt und die rund 500, bis zu 30 cm grossen Forellen dem Zürichsee übergeben. Der Nebelbach wurde daraufhin durch unseren Verein und der Jagd- und Fischereiverwaltung wieder neu mit 16‘000 Brütlingen besetzt.

Das öffentliche Fischessen, das Plauschfischen und die Fischerweihnacht mit Absenden sind im Vereinsleben zur Tradition geworden.

Mitgliederbestand 323