1930
Eine Forderung des Vereins bei der Gewerbepolizei, dem Wellenreiten im unteren Seebecken ein Ende zu schaffen, war erfüllt worden. Im weiteren wurde vom Vorstand beantragt, die Netzgrenze mit einer gut sichtbarer Tafel zu bezeichnen. Das Schleicken mit mehr als einem Löffel pro Patent war nicht erlaubt. Gegen diese Vorschrift wurde bei der Zürcher Regierung interpelliert.
Mitgliederbestand 130

1931
Bei einer Besprechung über die Schweizerische Fischereitagung in Zürich, wurde vom Seeverband die Absicht geäussert, einen Schweizerischen Sportfischerverband zu gründen. Eine Anfrage bei einer Versicherung, wegen Abschlusses einer Diebstahlsversicherung, wurde wegen zu hohen Prämien rückgängig gemacht.

1932
An der Generalversammlung wurde beschlossen, an die GV des Verbandes einen Antrag betreffend der Gründung einer Rechtsschutzkasse mit einer Einlage von Fr. 300.-- und einem jährlichen Beitrag von Fr. 70.-- zu stellen.
Ein Gesuch an die Gewerbepolizei, um Herabsetzung der Standplatzgebühren, wurde von derselben negativ beantwortet.
Mitgliederbestand 154

1933
An der Generalversammlung entstand eine heisse Diskussion über das Abhalten einer Abendunterhaltung. Es wurde der Beschluss gefasst, an Stelle derselben ein Fischessen durchzuführen.
Für die Betreibung einer eigenen Bibliothek wurde ein jährlicher Kredit von Fr. 10.-- bis Fr. 15.-- bewilligt.
In Abmachung mit der Finanzdirektion betreffend das Fahren mit der Tiefseeschleicke wurde folgendes beschlossen: Schleicken im Netzsperrgebiet das ganze Jahr gestattet; im übrigen Seeteil vom 15. April bis 31. Mai täglich, vom 1. Juni bis 20. Nov. an Sonntagen und vom 21. Nov. bis 10. Dez. täglich.

1934
Zum 10-jährigen Jubiläum schenkte ein Mitglied der Sektion ein selbstgemaltes Bild. Es wurde ein Fischessen durchgeführt. Dafür mussten vom Wettfischen die gefangenen Fische abgegeben werden. Für den Einsatz im Zürichsee wurden 500 Hechtsömmerlinge gekauft.

1935
Als neuer Vereinspräsident wurde J. Schneider gewählt. Die Anschaffung eines Vereinsabzeichens wurde beschlossen. Mit einem Schreiben teilte man sämtlichen Mitgliedern die Eröffnung eines Postcheckkontos, sowie den Verkauf von Vereinsabzeichen und Schleickwimpeln mit. Im weiteren fasste man eine Statutenrevision ins Auge.

1936
Zum ersten Mal fand die Generalversammlung im Restaurant Hinteren Sternen statt, an welcher auch die neuen Statuten angenommen wurden. Dieselben wurden vom Verbandsvorstand genehmigt und davon 500 Stück gedruckt. Die Generalversammlung beschloss, eine Kinderweihnachtsfeier zu organisieren. Mit Zirkular orientierte der Vorstand die Mitglieder über die Bestimmungen der Finanzdirektion betreffend den Fang von untermässigen Fischen. Zudem forderte man dieselben zur Gründung einer Gesangssektion auf. Julius Meier wurde zum ersten Ehrenmitglied ernannt.

1937
Die Generalversammlung wurde mit einem Vortrag der gegründeten Sängerrunde eröffnet. Zur Anschaffung von Liederbüchern bewilligte man einen Kredit von Fr. 50.--.
Bei einer organisierten Ledischiff-Fahrt konnte dank dem persönlichen Einsatz von Kameraden, ein Gewinn von Fr. 121.-- verbucht werden. Die Zunahme der Mitgliederzahl und die damit verbundene Mehrarbeit, machte die Anschaffung einer Schreibmaschine und einer einfachen Vervielfältigungsmaschine notwendig. Die Motorgondelversicherung wurde eingeführt.

1938
Organisation einer Fahrt mit dem Ledischiff und einem internen Fischessen.
Für die Bekämpfung der neuen Fischereiverordnung bewilligte die Versammlung vom 3. Dezember einen Kredit von Fr. 500.--.

1939
zum 15-jährigen Bestehen der Sektion Zürich wurde die Generalversammlung mit einem Schüblig-Bankett abgeschlossen. Die Sängerrunde wurde im Juni aufgelöst. Im September 1939 mussten 40 Mitglieder im Militärdienst an die Landesgrenze.
Im Dezember hielt man die Kinderweihnachtsfeier in kleinem Rahmen ab.