Neue Fischereivorschriften ab 2009: Was ändert?
Alle Gewässer:
- Der Bezug von Jahrespatenten erfordert einen Sachkundenachweis
- Verwendung des Widerhakens nur noch in den Seen am Einzelhaken erlaubt (gilt nicht für Freiangler)
- Hältern von Fischen nur mit Sachkundenachweis
- Keine tageszeitlichen Fischereivorschriften mehr (gilt nicht für den Zürichsee)
- Bis zu drei Haken pro Köder erlaubt (z.B. Wobbler mit drei Drillingen, Tiroler System mit zwei Drillingen)

Seefischerei (inkl. Kleinseen):
- Neue Patentarten und Patentpreise:
o Reduzierte Preiskategorie neu von 10-16 Jahren
o Uferpatent neu für Fr. 90.- (30.- reduzierte Preiskategorie)
o Nur noch ein Bootspatent (kein Unterschied stehend oder fahrend) für Fr. 230.- (70.- red.)
o Dreiseen-Jahrespatent für Ufer- (Fr. 140.-/50.- red.) und Bootsfischer (Fr. 300.-/140.- red.)
o Gäste-Zusatzpatent für Bootsfischerei (Fr. 50.-)
o Tageskarte kostet noch Fr. 25.-/10.- red.
- Neue Freiangelvorschriften (Widerhaken nicht mehr erlaubt, nur noch natürliche Köder)
- Patentpflichtige Uferfischerei neu mit zwei Ruten (keine zusätzliche Freiangelrute mehr)
- Egli, Zander, Schleie und Aal haben keine Schonvorschriften mehr
- Forellenmindestmass neu 40 cm, Felchenmindestmass neu 25 cm
- Hegenen mit drei Ruten erlaubt, Hegene darf auch geworfen werden
- Das Patent ist gleichzeitig Fangstatistik und Bestellformular für die Patenterneuerung

Fluss-, Pachtfischerei:
- Selbständige, unbegleitete Jugendfischerei ab 10 Jahren möglich
- Äschenfangmindestmass neu 35 cm (gilt nicht für den Rhein)
- Egli, Zander, Schleie, Barbe und Aal haben keine Schonvorschriften mehr (gilt nicht für den Rhein)

Für Detailbestimmungen sind die neuen Fischereivorschriften massgebend!

Die komplett revidierten Vorschriften bringen einige wichtige Neuerungen. Bitte nehmen Sie sich Zeit um die neuen Fischereivorschriften genau zu studieren.

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